
Konzerte 2026
Vom 17. – 19. Juli 2026 findet das nächste Schubert-Fest in der Kompressorenhalle des Industriedenkmals Kokerei Hansa statt. Unter dem Motto „Klassik trifft Kokerei!“ veranstaltet der Internationale Schubert-Wettbewerb Dortmund in Kooperation mit der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur zum fünften Mal das Schubert-Fest mit drei interessanten Konzerten und einem Vortrag von Prof. Michael Stegemann.
Der Ticketverkauf startet in Kürze!

Eröffnungskonzert
Liederabend mit Giacomo Schmidt & Jong Sun Woo
Fr, 17. Juli 2026 | 19:30 Uhr
Kompressorenhalle Kokerei Hansa
Programm:
Franz Schubert: Die schöne Müllerin D 795
Giacomo Schmidt, Bariton
Jong Sun Woo, Klavier

Klavierabend: Schubert & Liszt
Maximilian Kromer
Sa, 18. Juli 2026 | 19:30 Uhr
Kompressorenhalle Kokerei Hansa
Programm:
Franz Schubert: Valses Nobles D 969, 1-3
Schubert/Liszt: Sei mir gegrüßt, Gretchen am Spinnrade, Ständchen
Franz Schubert: Valses Nobles D 969, 4-6
Franz Schubert: Sonate Es-Dur, D 568
Franz Schubert: Valses Nobles D 969, 7-9
Franz Liszt: Soirées de Vienne Nr. 4, 6, 9
Franz Schubert: Valses Nobles D 969, 10-12
Franz Schubert: Wanderer Fantasie D 760
Maximilian Kromer, Klavier
18:00 Uhr: Kostenfreier Vortrag mit Prof. Michael Stegemann

Abschlusskonzert
Erika Geldsetzer, Geunpyo Park, Gustav Rivinius, Fanyu Zeng
So, 19. Juli 2026 | 11:00 Uhr
Kompressorenhalle Kokerei Hansa
Programm:
Franz Schubert: Klaviertrio Nr. 1 B-Dur, op. 99
Franz Schubert: Klaviertrio Nr. 2 Es-Dur, op. 100
Erika Geldsetzer, Violine
Gustav Rivinius, Violoncello
Geunpyo Park, Klavier
Fanyu Zeng, Klavier
Mehr Informationen zu den Künstler:innen erhalten Sie hier.
Tickets
Tickets für das Schubert-Fest sind in Kürze online und im Infopunkt der Kokerei Hansa erhältlich.
Das Schubert-Fest
Das 2017 gegründete Internationale Schubert-Fest Dortmund ist eine Veranstaltung des Internationalen Schubert-Wettbewerbs Dortmund in Kooperation mit der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. Das Schubert-Fest findet alle zwei Jahre jeweils zwischen den Austragungsjahren des Internationalen Schubert-Wettbewerbs Dortmund statt.
Als stimmungsvolle Kulisse dient dabei die Kompressorenhalle der Kokerei Hansa, mit der ein idealer und einzigartiger Standort für das Festival gefunden wurde . Das Programm ist nicht auf Franz Schubert fixiert, jedoch steht sein kompositorisches Schaffen, insbesondere auch seine vielen geheimen Schätze, die nur selten zur Aufführung kommen, im programmatischen Mittelpunkt des Festivals. Diese intime und zutiefst persönliche Musik Schuberts in Kombination mit den großen Maschinen in der Kompressorenhalle lassen jedes Konzert zu einem einzigartigen Erlebnis werden.
Die Kooperation mit der Stiftung für Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur hat eine spannende Weiterentwicklung ermöglicht, sodass in den Jahren zwischen den Wettbewerben nun regelmäßig das dreitägige „Internationale Schubert-Fest Dortmund“ gemeinsam und unter dem Motto „Klassik trifft Kokerei“ durchgeführt wird. Mit der Durchführung des Schubert-Festes in den wettbewerbsfreien Jahren ist es gelungen, für die Preisträger:innen eine Plattform der Vernetzung und des Austausches mit Künstler:innen auf höchstem Niveau zu schaffen. Die Kombination dieser beiden Veranstaltungsformen sorgt für die nachhaltige Etablierung eines ganz besonderen Kultur-Events in Dortmund.
Mehr Informationen zur Kokerei Hansa finden Sie hier auf der Website der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.
Adresse der Kokerei Hansa: Emscherallee 11, 44369 Dortmund
Wir danken den Partnern und Förderern des Schubert-Fests Dortmund herzlich für ihre Unterstützung:
Hauptförderer

Kooperationspartner & Unterstützer


Künstlerbiographien
Giacomo Schmidt, Bariton
Der lyrische Bariton Giacomo Schmidt stammt aus Flensburg und sang bereits früh in Kinderchören, wie zum Beispiel am Schleswig-Holsteinischen Landestheater. Er absolvierte sein Bachelorstudium an der HfMT Köln und der UdK Berlin und ist momentan Mitglied der Opera Academy an der Royal Danish Opera Copenhagen.
Neben seinem Studium bereichern Meisterklassen wie beispielsweise als Stipendiat der Liedakademie des Heidelberger Frühlings unter der Leitung von Thomas Hampson oder beim Internationalen Liedfestival Zeist seine Ausbildung.
Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte er u.a. mit einer Kinderproduktion der Taschenoper Lübeck von Hänsel und Gretel, die ihn zum Rheingau Musik Festival und dem Lucerne Festival führten. Als Mitbegründer und Ensemblemitglied des Musiktheaterkollektivs operationderkuenste wirkte er als Papageno und Conte di Almaviva in vergangenen Produktionen mit. An der Opera Hedeland sang er vergangenen Sommer José Castro in La fanciulla del West. Weitere gesungene Partien umfassen u.a. L‘Horologe Comptoise (L‘enfant er les sortilèges – Ravel) und Pandolfe (Cendrillon – Massenet). Zuletzt sang er die Titelpartie in einer Version für Kinder von Verdis Macbeth an der Wiener Staatsoper (NEST). Diese Spielzeit ist er als Marullo (Rigoletto), Ramiro (L’Heure Espagnole) und Guglielmo (Così fan tutte) in Kopenhagen zu erleben.
Ein großer Schwerpunkt seines Repertoires ist das Lied. Aus der gemeinsamen Zeit in der Liedakademie des Heidelberger Frühlings ging die enge Duopartnerschaft mit der Pianistin Jong Sun Woo hervor. Gemeinsam gewannen sie zahlreiche Preise bei renommierten Wettbewerben – darunter den 1. Preis beim Internationalen Hugo Wolf Wettbewerb in Stuttgart und den 2. Preis und Publikumspreis beim Internationalen Schubert Wettbewerb in Dortmund.
Trotz der räumlichen Trennung (London-Kopenhagen) schafft es das Duo, eine rege Konzerttätigkeit aufrecht zu erhalten. Davon zeugen Auftritte bei Festivals wie dem Heidelberger Frühling, Festival Lied in Würzburg, der Hugo Wolf Akademie, dem Konzerthaus Berlin oder dem Schubert-Fest Dortmund. Gemeinsam mit dem Minguet Quartett brachten sie die ihnen gewidmete Paria-Trilogie von Stefan Heucke zur Uraufführung.
Jong Sun Woo, Klavier
Jong Sun Woo wird für ihr „poetisches und charaktervolles“ (The Guardian) und „zutiefst ausdrucksstarkes“ (Planet Hugill) Spiel gelobt. Mit ihrem Duopartner Giacomo Schmidt hat sie kürzlich Preise beim Internationalen Schubert-Wettbewerb in Dortmund, beim IVC in ’s Hertogenbosch und beim International Student Lied Duo Competition in Groningen gewonnen. Sie begleitete Felix Gygli, der die Ferrier Awards 2023 in der Wigmore Hall gewann. Außerdem erhielt sie den Gerald Moore Award der Royal Philharmonic Society und den Pianistenpreis bei den Maureen Lehane Vocal Awards und den Leach Award.
Jong Sun war Stipendiatin der Lied Akademie 2021/22 des Liedzentrums Heidelberger Frühling unter der Leitung von Thomas Hampson und ist im Rahmen der Schubert Woche im Pierre Boulez Saal, Berlin und beim Neuland Lied Festival, Heidelberg 2022 aufgetreten. Kürzlich wurde sie für den Wigmore French Song Exchange 23/24 unter der Leitung von Dame Felicty Lott und François Le Roux ausgewählt. Im Rahmen dieses Programms wird sie in der Wigmore Hall in London und im Salle Cortot in Paris auftreten.
Als Kammermusikerin führte sie 2017 in New York Beethovens Gesamtwerk für Cello und Klavier auf. Mit der Geigerin Eleanor Corr gewann sie die Goldmedaille beim jährlichen Musikwettbewerb der Royal Overseas League im Jahr 2020. Nachdem sie ihr Grundstudium an der Guildhall School of Music and Drama mit First Class Honours abgeschlossen hatte, gewann sie ein Vollstipendium am Bard College in New York, um bei dem verstorbenen Peter Serkin zu studieren. Sie kehrte nach London zurück und erwarb an der Guildhall School of Music and Drama ihren Master und ihr Artist Diploma in Klavierbegleitung mit Auszeichnung und schloss ihr Studium mit dem „Concert Recital Diploma“ ab, das ihr für ihr herausragendes Abschlusskonzert verliehen wurde.
Maximilian Kromer, Klavier
Maximilian Kromer zählt zu den vielseitigen Pianisten seiner Generation. Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter ist er regelmäßig bei internationalen Festivals und in bedeutenden Konzerthäusern zu erleben, darunter der Musikverein Wien und das Konzerthaus Wien, das Rheingau Musik Festival, die Tonhalle Maag in Zürich, das Festival de Pâques in Aix-en-Provence, das Enescu Festival in Bukarest sowie die Mozartwoche in Salzburg.
Mit dem Gewinn des Internationalen Schubert-Wettbewerbs Dortmund im Jahr 2025 gelang ihm ein wichtiger künstlerischer Durchbruch. Die Jury unter dem Vorsitz von Ian Fountain hob insbesondere seine feinsinnigen und differenzierten Zugänge zu Franz Schubert hervor. In der Folge entstand ein Schubert-Liszt-Rezitalprogramm, mit dem Kromer auf Tournee geht. Zu seinen aktuellen Projekten zählen außerdem Kammerkonzerte mit dem Cellisten Ettore Pagano in Italien, die ihn unter anderem nach Florenz, L’Aquila und Verona führten.
Ein Schwerpunkt der kommenden Spielzeiten liegt auf seinen solistischen Orchesterprojekten: So wird er mit dem Orchestra Sinfonica di Milano mit Ludwig van Beethovens drittem Klavierkonzert sowie mit dem Matrix Orchester mit dem ersten Klavierkonzert von Dmitri Schostakowitsch unter der Leitung von Emmanuel Tjeknavorian zu erleben sein. Darüber hinaus sind Triokonzerte mit dem Cellisten Jeremias Fliedl und der Violinistin Fanny Fheodoroff geplant.
Ein weiterer Höhepunkt ist sein Solorezital bei der Mozartwoche Salzburg 2027. Zudem wird er im Rahmen des Herbstgold-Festivals gemeinsam mit Mitgliedern des Chamber Orchestra of Europe Kammermusik gestalten.
Als Liedbegleiter wurde Kromer 2025 beim Internationalen Helmut Deutsch Liedwettbewerb in Wien mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Gemeinsam mit dem Bariton Daniel Gutmann veröffentlichte er 2023 eine vielbeachtete CD mit Heine-Vertonungen von Robert Schumann beim Label GRAMOLA. Sein Debüt-Soloalbum erschien bereits 2022 und enthält unter anderem die Ersteinspielung der Neuen Wiener Tänze von Christoph Ehrenfellner.
Neben seiner Konzerttätigkeit ist Kromer Gründer der Konzertreihe „Zögernights“ im House of Strauss in Wien, die neue Perspektiven auf das kammermusikalische Konzertformat eröffnet.
Seine musikalische Ausbildung wurde früh von Susanna Spaemann geprägt. Es folgten Studien bei Noel Flores sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Martin Hughes und Anna Malikova. Entscheidende künstlerische Impulse erhält er zudem durch die enge Zusammenarbeit mit seinem Mentor Alexei Kornienko.
Seine vielseitige künstlerische Tätigkeit als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter führt ihn regelmäßig in Zusammenarbeit mit Künstlern wie Rolando Villazón, Daniel Müller-Schott, Ettore Pagano, Timothy Ridout, Emmanuel Tjeknavorian, Julian Rachlin, Julia Hagen und Michael Schade.
Erika Geldsetzer, Violine
Erika Geldsetzer ist seit dem Gründungsjahr 1995 die Geigerin des Fauré Quartett und seit 2014 Dozentin für Violine an der Universität der Künste, Berlin. Seit 2024 ist sie Professorin für Violine an der Hochschule für Musik, Würzburg.
Mit dem Fauré Quartett tritt sie auf den wichtigsten Podien der Welt auf, z.Bsp in London, Berlin, Amsterdam, Frankfurt, Buenos Aires, New York, Tokio etc, ebenso wie beim Schleswig-Holstein-Festival, Rheingau- Festival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.Von 2012 bis 2016 war das Quartett künstlerischer Leiter des Festspielfrühling Rügen.
Bei Deutsche Grammophon erschienen CDs mit Klavierquartetten von u.a. Mozart, Mendelssohn und Brahms. Für die Einspielung von Brahms sowie einer Sammlung von Popsongs erhielt das Quartett jeweils den Klassik Echo Preis.Bei Sony erschien die CD mit Klavierquartetten von Richard Strauss und Gustav Mahler sowie eigens für das Faure Quartett hergestellte Arrangements für Klavierquartett und Gesang von Liedern von Richard Strauss und Mahler mit der weltberühmten Sopranistin Simone Kermes.
Bei Berlin Classics erschienen, vom Fauré Quartett selbst arrangiert, Mussorgskis „Bilder einer Austellung“ und eine Auswahl von Rachmanninovs „Etudes tableaux“,ebenso wie die CD zum 25-jährigen Jubiläum des Quartetts mit Werken des Namenspatrons Gabriel Fauré sowie die neueste CD mit einer Mischung aus eigens für das Quartett komponierten Werken sowie einer Auswahl der beliebtesten Zugaben des Quartetts.
Mit dem Fauré Quartett gibt Erika Geldsetzer regelmäßig Kammermusikkurse, z.Bsp. in Montepulciano (Italien), Melbu (Norwegen) und an der Musikhochschule Karlsruhe, an der das Quartett Ensemble in Residence ist.
Als Solistin tritt sie regelmässig auf, u. a. mit dem Rundfunksinfonieorchester des SWR, Rundfunksinfonieorchester des MDR, Duisburger Philharmoniker, der Philarmonia Romania, dem Landesjugendorchester RhP,der Südwestfälischen Philharmonie sowie der Robert-Schumann Philharmonie Chemnitz unter Dirigenten wie Christian Järvi,Stefan Blunier und Elias Grandy.
Als Konzertmeisterin des Jugendorchester der Europäischen Union (EUYO , 1995 – 2000) arbeitete sie zusammen mit Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Bernhard Haitink, Sir Colin Davis und Mstislav Rostropovitsch.
Von 2006 bis 2010 war sie Gastdozentin an der Royal Academy of Music (RAM) London, England, von 2009 bis 2012 war sie Dozentin der Rheinland-pfälzischen Kammermusikstiftung Villa Musica und ist Gründungsmitglied des Streichquartett Villa Musica (2001-2012) zusammen mit Nicolaus Chumachenco, Enrique Santiago (später Benjamin Rivinius) und Martin Ostertag.
2011 gründete Erika Geldsetzer zusammen mit dem englischen Pianist und Dirigent Ian Fountain das Fountain Duo, mit dem sie regelmäßig konzertiert. Mit dem weltweit bekannten Cellist David Geringas erweitern sie sich oft zum Klaviertrio.
Solo- und Kammermusikkurse gibt Erika Geldsetzer u.a. bei der Academia Internazionale di Musica, Cervo, Italien, dem Boszok Music Festival in Ungarn, AIMS Foundation Solsona, Spanien, und an der Academy for Music and Dance, Jerusalem, Israel.
Geunpyo Park, Klavier
Geunpyo Park wurde im Schubert-Wettbewerb 2025 mit dem 2. Preis und Publikumspreis ausgezeichnet.
Gustav Rivinius, Violoncello
Als bisher einziger deutscher Musiker wurde Gustav Rivinius 1990 mit dem 1. Preis und der Goldmedaille des Internationalen Tschaikowsky Wettbewerbs ausgezeichnet. Der damals 24-jährige Cellist erhielt zudem den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Tschaikowsky-Werkes aller Teilnehmer. Seither konzertiert er auf der ganzen Welt mit führenden Musikern, Orchestern und Dirigenten.
Höhepunkte seiner bisherigen Karriere sind die Aufführungen mit dem Sinfonieorchester des BR unter Lorin Maazel, Ingo Metzmacher sowie Hans Zender. Zur Wiedereröffnung des Goldenen Saals der Prager Burg spielte Gustav Rivinius das Dvořák Konzert mit der Tschechischen Philharmonie unter der Leitung von Vaclav Neumann und zum 50-jährigen Bestehen der Bamberger Symphoniker, wo er mehrere Male als Solist zu Gast war.
In den USA war Gustav Rivinius bereits Gast beim Pittsburgh Symphony Orchestra, bei den Orchestern von Saint-Louis, Cincinnati, Washington D.C. und Houston. In Tokio spielte er mit den Moskauer Philharmonikern, in Seoul mit dem KBS Symphony Orchestra und in Peking mit dem National Ballett Orchestra. Dabei arbeitete er zusammen mit Dirigenten, wie Marek Janowski, Christoph Eschenbach und Dmitri Kitajenko. Gustav Rivinius konzertierte mit den Orchestern von Lissabon, Toulouse, Lyon, dem Helsinki Philharmonic und dem Swedish Radio Orchestra unter Valery Gergiev, sowie in Luzern mit dem Tonhalle Orchester Zürich unter David Zinman. In Deutschland trat er bereits mit allen Rundfunksinfonieorchestern, mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Konzerthaus Orchester Berlin und dem Leipziger Gewandhaus Orchester auf.
Neben dem solistischen Auftreten widmet sich Gustav Rivinius der Kammermusik. Regelmäßig musiziert er mit seinen Brüdern im Rivinius Klavier Quartett, sowie in Recitals mit seinem Bruder Paul am Klavier. Beim Festival Spannungen in Heimbach gehört er zum festen Musikerkreis. Er ist dort u. a. mit seinen musikalischen Freunden Lars Vogt, Christian Tetzlaff, Antje Weithaas, Isabelle Faust und Sharon Kam jedes Jahr zu hören, auch auf den zahlreichen CD-Mitschnitten des Festivals.
Er gründete das Trio Gasparo da Salò, das Bartholdy Streichquintett und das Tammuz Piano Quartet, mit welchem er die beiden Klavierquartette von George Enescu für cpo einspielte. Auf CD erschienen außerdem das Cellokonzert von Ermanno Wolf-Ferrari mit dem Sinfonieorchester des hr unter Alan Francis (cpo) und von H.W. Henze die Ode an den Westwind mit dem RSO Saarbrücken unter Stanislaw Skrowaczewski (Arte Nova). Mit Sharon Kam und Martin Helmchen spielte der das Brahms Klarinettentrio für Berlin Classics ein.
Gustav Rivinius unterrichtet seit vielen Jahren als Professor an der Hochschule für Musik Saar. Er ist Mitbegründer der Kammermusiktage Mettlach und beeinflusst damit seit über 30 Jahren die musikalische Landschaft in seinem heimatlichen Saarland. Er gibt jährlich Meisterkurse, z.B. beim Schleswig-Holstein Musik Festival und ist regelmäßig Juror bedeutender Musikwettbewerbe, wie z.B. 2011 beim Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau.
Fanyu Zeng, Klavier
Fanyu Zeng wurde im Schubert-Wettbewerb 2025 mit dem 3. Preis ausgezeichnet.