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Schubert-Fest 2024

Konzerte 2024

Vom 21. – 23. Juni 2024 schallt wieder Schubert-Musik aus der Kompressorenhalle des Industriedenkmals Kokerei Hansa. Unter dem Motto „Klassik trifft Kokerei!“ veranstaltet der Internationale Schubert-Wettbewerb Dortmund in Kooperation mit der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur die 4. Ausgabe des Internationalen Schubert-Fests Dortmund.

Mehr Informationen zu den Künstler:innen erhalten Sie hier.

Tickets

Tickets für das Schubert-Fest sind online auf eventim.de hier erhältlich sowie in allen bekannten CTS-Vorverkaufsstellen und telefonisch unter der eventim Hotline + 49 (0) 1806-570070 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt aus allen dt. Netzen) von Montag bis Samstag von 09.00 bis 18.00 Uhr. 

Das Schubert-Fest

Das 2017 gegründete Internationale Schubert-Fest Dortmund ist eine Veranstaltung des Internationalen Schubert-Wettbewerbs Dortmund in Kooperation mit der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. Das Schubert-Fest findet alle zwei Jahre jeweils zwischen den Austragungsjahren des Internationalen Schubert-Wettbewerbs Dortmund statt.

Als stimmungsvolle Kulisse dient dabei die Kompressorenhalle der Kokerei Hansa, mit der ein idealer und einzigartiger Standort für das Festival gefunden wurde . Das Programm ist nicht auf Franz Schubert fixiert, jedoch steht sein kompositorisches Schaffen, insbesondere auch seine vielen geheimen Schätze, die nur selten zur Aufführung kommen, im programmatischen Mittelpunkt des Festivals. Diese intime und zutiefst persönliche Musik Schuberts in Kombination mit den großen Maschinen in der Kompressorenhalle lassen jedes Konzert zu einem einzigartigen Erlebnis werden.

Die Kooperation mit der Stiftung für Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur hat eine spannende Weiterentwicklung ermöglicht, sodass in den Jahren zwischen den Wettbewerben nun regelmäßig das dreitägige „Internationale Schubert-Fest Dortmund“ gemeinsam und unter dem Motto „Klassik trifft Kokerei“ durchgeführt wird. Mit der Durchführung des Schubert-Festes in den wettbewerbsfreien Jahren ist es gelungen, für die Preisträger:innen eine Plattform der Vernetzung und des Austausches mit Künstler:innen auf höchstem Niveau zu schaffen. Die Kombination dieser beiden Veranstaltungsformen sorgt für die nachhaltige Etablierung eines ganz besonderen Kultur-Events in Dortmund.

Mehr Informationen zur Kokerei Hansa finden Sie hier auf der Website der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.

Adresse der Kokerei Hansa: Emscherallee 11, 44369 Dortmund

Wir danken den Partnern und Förderern des Schubert-Fests Dortmund herzlich für ihre Unterstützung:

Hauptförderin

Kooperationspartner & Unterstützer

Künstlerbiographien

Meredith Wohlgemuth, Sopran

Die amerikanische Sopranistin Meredith Wohlgemuth studierte darstellende Kunst und Gesang an der Juilliard School in New York.
Zahlreiche Preise bei renommierten Gesangswettbewerben zeugen von ihrem großen Talent: Im April 2023 gewann sie die Metropolitan Opera Eric and Dominique Laffont Competition und im September 2023 gewann sie gemeinsam mit Jinhee Park den ersten Preis beim Internationalen Schubert-Wettbewerb Dortmund in der Kategorie LiedDuo. 2022 gewann sie erste Preise beim Concours Musical International de Montréal und bei der New York Sullivan Foundation.
Auf Opernbühnen in den USA stand Meredith Wohlgemuth bereits als Ilia in Mozarts Idomeneo, Despina in Mozarts Così fan tutte, Titania in Ein Sommernachtstraum, Nerone in Monteverdis L’incoronazione di Poppea, Annina in Verdis La Traviata und A Girl/Francisca in Bernsteins West Side Story. Im Jahr 2022 sang sie eine Hauptrolle in der US-Premiere von Lessons in Love and Violence von George Benjamin, und im Januar 2022 gab Meredith ihr Debüt in der Carnegie Hall als Mitglied von Renée Flemings SongStudio.
Zuletzt lebte und arbeitete sie in New York und war dort unter anderem Konzertsolistin beim Cecilia Chorus in der Carnegie Hall.
Seit der Spielzeit 2023/24 ist Meredith Wohlgemuth Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover.

Jinhee Park, Klavier

Die Pianistin Jinhee Park ist eine dynamische Künstlerin, die sich durch ihre Vielseitigkeit und ihre Leidenschaft für Musik auszeichnet und über ein breitgefächertes Repertoire verfügt. Gemeinsam mit der Sopranistin Meredith Wohlgemuth hat Jinhee Park internationale Anerkennung erhalten, indem sie den ersten Preis beim Internationalen Schubert-LiedDuo Wettbewerb 2023 in Dortmund und beim Concours International Musical de Montréal (Art Song Division) 2022 gewann. Außerdem wurde sie bei beiden Wettbewerben als beste Pianistin ausgezeichnet.

Seit 2018 ist Jinhee am Chautauqua Institution Voice Conservatory als Vocal Coach tätig und arbeitet mit Marlena Malas zusammen. Ihr Engagement in der Arbeit mit jungen Sängern zeigt sich in ihrer Mitwirkung bei verschiedenen Opernproduktionen, darunter Le nozze di Figaro, Don Giovanni und I Capuleti e i Montecchi. Im Jahr 2023 dirigierte Jinhee Ravels L’enfant et les sortilèges. Als Kammermusikerin wurde sie zu einer der offiziellen Pianistinnen beim Concours International Musical de Montreal in der Violin-Edition 2023 ernannt. Jinhee Park tritt in den Vereinigten Staaten, Kanada, Deutschland und Korea auf und arbeitet aktiv mit international anerkannten Musikern wie Stella Chen und Timothy Chooi zusammen.

Jinhee machte ihren Bachelor-Abschluss an der Seoul National University, gefolgt von einem Master-Abschluss an der Juilliard School New York. Zur Vertiefung ihrer musikalischen Ausbildung erwarb sie ein Artist Diploma an der Manhattan School of Music, wo sie von namhaften Mentoren wie Jonathan Feldman, Warren Jones, Margo Garrett und Lydia Brown betreut wurde. Derzeit ist Jinhee als C.V. Starr-Doktorandenstipendiatin Kandidatin für den Doktortitel in Musik an der Juilliard School. Im Jahr 2015 zog Jinhee von Südkorea in die Vereinigten Staaten und wohnt nun mit ihrem Ehemann, dem Pianisten Jun Cho, im pulsierenden Herzen von New York City.

Lukas Sternath, Klavier

Schon früh drehte sich im Leben von Lukas Sternath alles um die Musik. 2001 in Wien geboren, bereiste er bereits als Wiener Sängerknabe die Welt und konzertierte auf den großen Bühnen Europas, Nordamerikas und Asiens. Seine musikalische Ausbildung am Klavier erhielt er bei Anna Malikova und Alma Sauer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2022 absolvierte er die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und studiert dort in der Klasse von Igor Levit. Zu seinen weiteren Mentoren zählen Till Fellner sowie Ingolf Wunder und Sir András Schiff, bei welchen er Meisterklassen besuchte.

Beim 71. Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München im September 2022 sorgte Lukas Sternath für Aufsehen – ihm wurden neben dem 1. Preis sieben Sonderpreise zugesprochen, unter anderen der Publikumspreis sowie der Preis für die Beste Interpretation der Auftragskomposition. Im Jahr zuvor war er mehrfacher Preisträger beim 63. Internationalen Ferruccio Busoni Klavierwettbewerb in Bozen, beim Internationalen Schubert Klavierwettbewerb in Dortmund und beim 17. Europäischen Klavierwettbewerb in Bremen.

Nominiert von Musikverein Wien und Konzerthaus Wien sowie der Philharmonie du Luxembourg wurde Lukas Sternath im Frühjahr 2023 zum ECHO Rising Star der Saison 2024/25 gekürt. Innerhalb der Reihe präsentiert er Rezitale in den ECHO-Konzerthäusern in Katowice, Budapest, Köln, Hamburg,
Dortmund, Amsterdam, Stockholm, Porto, Luxembourg, Lissabon, Brüssel, Birmingham, London, Wien, Barcelona und Baden-Baden.

In der Saison 2024/25 gastiert Lukas Sternath bei den Salzburger Festspielen mit dem Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung von Ádám Fischer, beim Sinfonieorchester Wuppertal mit Patrick Hahn, bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit Tarmo Peltoloski, der Kammerakademie Potsdam mit Antonello Manacorda, dem Orquestra Sinfónica de Galicia und Elim Chan, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien mit Markus Poschner und bei den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Andrew Manze. Er gibt Rezitale u.a. in der Philharmonie Essen, dem Nikolaisaal Potsdam und dem Gewandhaus Leipzig. Weitere Höhepunkte der Saison bilden sein Duo-Konzert mit Igor Levit in London, sowie seine europaweiten Kammermusikkonzerte mit Julia Hagen in Gauting, St. Pölten, Wien, L’Aquila, Mailand, Turin und Dortmund.

In vergangenen Spielzeiten gab Lukas Sternath seine Rezital-Debüts im Musikverein Wien, in der Hamburger Elbphilharmonie, der Tonhalle Zürich, und beim Klavier-Festival Ruhr. Weitere Zusammenarbeiten erfolgten mit den Bamberger Symphonikern und ihrem Chefdirigenten Jakub Hrůša bei einer Tournee nach Hamburg und Köln, den Wiener Symphonikern mit Patrick Hahn, der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker mit Tugan Sohkiev, dem SWR Symphonieorchester mit Giedrė Šlekytė und den Münchner Philharmonikern und Andrés Orozco-Estrada.

Jonas Stark, Klavier

Jonas Stark, Gewinner des Hong Kong International Piano Competition 2022, konzertierte in ganz Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich, Irland, Polen, der Slowakei, Österreich, der Schweiz, Italien, Russland, China und Australien. Als Solist in Klavierkonzerten hat er unter anderem mit den Heidelberger Philharmonikern, der Deutschen Radio Philharmonie, den Duisburger Philharmonikern, der Norddeutschen Philharmonie, dem Münchener Kammerorchester und der Haydn Philharmonie unter der Leitung von Marin Alsop, Marcus Bosch, Martin Fratz, Dietger Holm und Kahchun Wong gespielt.

Frühere Wettbewerbserfolge umfassen den 1. Preis beim Concours Musical de France in Paris 2009, den 2. Preis beim Internationalen Rachmaninov Wettbewerb in Frankfurt 2010, einen Förderpreis beim Internationalen Klavierwettbewerb in Ettlingen 2012, den 1. Preis beim Nachwuchswettbewerb für junge Pianisten in Trier 2014, einen 1. Bundespreis bei „Jugend musiziert“ 2014,  einen 1. Preis beim International Piano Competition FLAME in Paris 2017, den 1. Preis beim Walter Gieseking Wettbewerb 2017, den 3. Preis beim Internationalen Schubert Wettbewerb in Dortmund 2021 sowie einen Sonderpreis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München 2022.

Darüberhinaus erhielt Jonas zweimal den Sonderpreis des Saarlandes für herausragende solistische Leistungen und ist Young Steinway Artist.

Neben seinem Studium besuchte Jonas Meisterkurse von Konrad Elser, Leslie Howard, Peter Frankl, Dmitri Bashkirov, Robert McDonald, John Perry, Christopher Elton, Pascal Devoyon, Dmitri Alexeev, Steven Osborne, Adrian Brendel, Imogen Cooper, Martin Helmchen, Arie Vardi, Janina Fialkowska, Anna Malikova, Bernd Goetzke, Grigory Gruzman und Midori.

Jonas Stark begann seine musikalische Ausbildung bei Jelena Semenenko im Alter von 5 Jahren. Nach seinem Bachelor 2018 an der HfM Saar bei Professor Thomas Duis absolvierte er seinen Master sowie das Professional Diploma bei Professor Ian Fountain an der Royal Academy of Music in London. Seit 2021 studiert Jonas in der Soloklasse bei Professor Roland Krüger an der Musikhochschule Hannover, wo er seit 2023 auch einen Lehrauftrag für Klavier inne hat.

Jonas ist Stipendiat der Jürgen-Ponto-Stiftung, der Studienstiftung des Deutschen Volkes, des DAAD, der Deutschen Stiftung Musikleben, der Hans-und-Ruth-Giessen-Stiftung und des Countess of Munster Musical Trust.

Giacomo Schmidt, Bariton

Der junge lyrische Bariton Giacomo Schmidt begann nach dem Abitur (AVS) sein Bachelorstudium an der HfMT Köln und schloss dieses an der UdK Berlin ab. In der Saison 2021/22 war er Stipendiat der Liedakademie des Heidelberger Frühlings unter der Leitung von Thomas Hampson. Auf der Opernbühne war er bereits als Papageno und Conte di Almaviva zu erleben. Eine Kinderproduktion der Taschenoper Lübeck von Hänsel und Gretel führte ihn zum Rheingau Musik Festival und dem Lucerne Festival. Gemeinsam mit der Pianistin JongSun Woo gewann er bei der International Student Lied Duo Competition 2022 in Groningen den 1. Preis und zwei Sonderpreise. Beim Internationalen Schubert-Wettbewerb Dortmund gewann er in der Kategorie LiedDuo 2023 mit der Pianistin Jong Sun Woo den 2. Preis und Publikumspreis. Ab Herbst 2023 studiert er im Master an der Royal Danish Academy of Music in Kopenhagen.

Jong Sun Woo, Klavier

Jong Sun Woo wird für ihr „poetisches und charaktervolles“ (The Guardian) und „zutiefst ausdrucksstarkes“ (Planet Hugill) Spiel gelobt. Mit ihrem Duopartner Giacomo Schmidt hat sie kürzlich Preise beim Internationalen Schubert-Wettbewerb in Dortmund, beim IVC in ’s Hertogenbosch und beim International Student Lied Duo Competition in Groningen gewonnen. Sie begleitete Felix Gygli, der die Ferrier Awards 2023 in der Wigmore Hall gewann. Außerdem erhielt sie den Gerald Moore Award der Royal Philharmonic Society und den Pianistenpreis bei den Maureen Lehane Vocal Awards und den Leach Award.

Jong Sun war Stipendiatin der Lied Akademie 2021/22 des Liedzentrums Heidelberger Frühling unter der Leitung von Thomas Hampson und ist im Rahmen der Schubert Woche im Pierre Boulez Saal, Berlin und beim Neuland Lied Festival, Heidelberg 2022 aufgetreten. Kürzlich wurde sie für den Wigmore French Song Exchange 23/24 unter der Leitung von Dame Felicty Lott und François Le Roux ausgewählt. Im Rahmen dieses Programms wird sie in der Wigmore Hall in London und im Salle Cortot in Paris auftreten.

Als Kammermusikerin führte sie 2017 in New York Beethovens Gesamtwerk für Cello und Klavier auf. Mit der Geigerin Eleanor Corr gewann sie die Goldmedaille beim jährlichen Musikwettbewerb der Royal Overseas League im Jahr 2020. Nachdem sie ihr Grundstudium an der Guildhall School of Music and Drama mit First Class Honours abgeschlossen hatte, gewann sie ein Vollstipendium am Bard College in New York, um bei dem verstorbenen Peter Serkin zu studieren. Sie kehrte nach London zurück und erwarb an der Guildhall School of Music and Drama ihren Master und ihr Artist Diploma in Klavierbegleitung mit Auszeichnung und schloss ihr Studium mit dem „Concert Recital Diploma“ ab, das ihr für ihr herausragendes Abschlusskonzert verliehen wurde.

Minguet Quartett

Das Minguet Quartett – gegründet 1988 – zählt heute zu den international gefragtesten Streichquartetten und gastiert in allen großen Konzertsälen der Welt, wobei seine so leidenschaftlichen wie intelligenten Interpretationen für begeisternde Hörerfahrungen sorgen – „denn die Klang- und Ausdrucksfreude, mit der das Ensemble die Werke zur Sprache bringt, belebt noch das kleinste Detail“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Namenspatron ist Pablo Minguet, ein spanischer Philosoph des 18. Jahrhunderts, der sich in seinen Schriften darum bemühte, dem breiten Volk Zugang zu den Schönen Künsten zu verschaffen: Das Minguet Quartett fühlt sich dieser Idee mehr denn je verpflichtet.

Das Minguet Quartett ist Gast der Salzburger Festspiele 2024, nachdem es dort bereits 2020, 2021 & 2023 zu hören war.
Weitere Highlights des Jahres 2024: Wiener Konzerthaus, Festspielhaus Baden-Baden, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Tonhalle Düsseldorf, Festspiele Europäische Wochen Passau, Schleswig-Holstein Musik Festival, Flagey Brüssel Klarafestival und Fundação Calouste Gulbenkian Lissabon. Projekte in 2022 & 2023 umfassten u.a. Konzerte im Prinzregententheater München, Gewandhaus zu Leipzig, Arnold Schönberg Center Wien, in der Meistersingerhalle Nürnberg, der Alten Oper Frankfurt, bei L’association Pour l’Art Lausanne, den Meister- und Kammerkonzerten Innsbruck, dem Schumannfest Düsseldorf, der Fondazione Prometeo Parma und dem Festival Spinacorona Napoli.

Vorangegangene Spielzeiten führten das Ensemble in die Kölner und Berliner Philharmonie, Elbphilharmonie Hamburg, Library of Congress und International Gallery Washington DC, das Konzerthaus Berlin, Wiener Konzerthaus, Concertgebouw Amsterdam, De Doelen Rotterdam, BOZAR Music Brüssel, Théâtre des Abbesses Paris, Lincoln Center New York, SouthBank Centre London und The University of Hong Kong, zum Festival d’Automne Paris, Grafenegg Festival, Beethovenfest Bonn, Mozartfest Würzburg, Internationalen Brucknerfest Linz, Rheingau Musik Festival, Tongyeong International Music Festival Korea, zu den Festspielen Herrenchiemsee, Schwetzinger Festspielen, zur Kammermusikwoche Schloss Elmau und Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg sowie zu weiteren Festivals und in große Konzertsäle innerhalb Europas, in Japan, Mittel- und Südamerika, Kanada und den USA.

Das Minguet Quartett konzentriert sich auf die klassisch-romantische Literatur sowie die Musik der Moderne gleichermaßen und engagiert sich durch zahlreiche Uraufführungen für Kompositionen des 21. Jahrhunderts. Begegnungen mit bedeutenden Komponisten unserer Zeit inspirieren die vier Musiker zu immer neuen Programmideen. Die erstmalige Gesamtaufnahme der Streichquartette von Wolfgang Rihm, Peter Ruzicka und Jörg Widmann zählen zu den bedeutenden Projekten, fortgesetzt durch die Tondokumentation des monumentalen 2. Streichquartetts von Manfred Trojahn und eine Portrait-CD der Komponistin und OPUS KLASSIK 2023-Preisträgerin Konstantia Gourzi beim Label ECM. Ein Höhepunkt der letzten Jahre war die Aufführung von Karlheinz Stockhausens Helikopter-Streichquartett im Rahmen eines Konzeptes des Dirigenten Kent Nagano.

Im Mittelpunkt der Programmgestaltung der Jahre 2024 und 2025 stehen die runden Geburtstage von Anton Bruckner, Josef Suk, Arnold Schönberg, Luigi Nono, Luciano Berio, Toshio Hosokawa und Maurice Ravel.

Aktuelle Partner des Minguet Quartetts sind u.a. die Sopranistinnen Anna Prohaska und Marisol Montalvo, der Klarinettist Matthias Schorn, das Piano-Duo Yaara Tal & Andreas Groethuysen, die Pianistin Danae Dörken, die Geigerin Franziska Hölscher, der Bratschist Matthias Buchholz, der Cellist Jens Peter Maintz, der Sprecher Frank Arnold sowie die Huelgas Ensemble. Als Solistenquartett musizierte das Ensemble mit dem WDR Rundfunkchor, den Rundfunksinfonieorchestern DSO, des SR, hr, WDR und ORF sowie dem Brucknerorchester Linz und den Nürnberger Symphonikern unter den Dirigenten Jukka-Pekka Saraste, Markus Stenz, Peter Ruzicka und Ilan Volkov.

Mit der CD-Gesamteinspielung der Streichquartettliteratur von Felix Mendelssohn Bartholdy, Josef Suk, Heinrich von Herzogenberg und Emil Nikolaus von Reznicek präsentiert das Minguet Quartett seine große Klangkultur und eröffnet dem Publikum die Entdeckung eindrucksvoller Musik der Romantik. 2022 erschien die vollständige Aufnahme der Werke für Streichquartett von Walter Braunfels und eine CD mit Klavierkammermusik von Ferdinand Hiller, 2023 folgte Musik von Heinrich Kaminski in Kombination mit dem einzigartigen Streichquartett von Glenn Gould. In den kommenden Jahren wird das Minguet Quartett u.a. Werke von Alberto Evaristo Ginastera und das Streichquartett von Maurice Ravel auf CD vorlegen.

2010 wurde das Minguet Quartett mit dem ECHO Klassik sowie 2015 mit dem renommierten französischen Diapason d’Or des Jahres ausgezeichnet, 2020 erhielt es das Stipendium RELOAD der Kulturstiftung des Bundes. Als relevanter Kulturträger wurde das Minguet Quartett 2022 ausgewählt, in Kooperation mit NEUSTART KULTUR – Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sein Projekt EifelKlang zu realisieren. Langjähriger und regelmäßiger Kooperationspartner des Minguet Quartetts für zahlreiche innovative Projekte im In- und Ausland ist die Kunststiftung NRW.